Wir trauern um Herbert Schmidt

Leider mussten wir  uns von Herbert Schmidt verabschieden. Herbert Schmidt hat u.a. das Würzburger Netzwerk zur Förderung der Medienkompetenz in Würzburg mitbegründet und jahrelang diese Seite administriert. Bis in Hohe Alter hat er sich aktiv im Netzwerk engagiert und Impulse gesetzt. Seine Energie und sein Wille die Welt zu einer guten Welt für alle zu machen werden uns fehlen.

Kostenlose Beratung zu Smartphone und Tablet in der Stadtbücherei

Logo zusammen digital Würzburg

„zusammen-digital“ heißt das neue Beratungsprojekt der Stadtbücherei. Dabei beraten junge Erwachsene alle anderen zu allen Fragen rund um Smartphone und Tabletnutzung. 

Das Angebot ist kein Kurs, sondern geht auf ganz individuelle Fragen der Teilnehmenden in Einzelgesprächen ein. Junge Menschen teilen ihr Wissen rund um die Bedienung und Nutzung von Tablet, Smartphone und Co.; gemeinsam werden individuelle Probleme an den Geräten gelöst und Fragen beantwortet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen.

Das Projekt wird gefördert vom Digitalministerium der bayerischen Staatsregierung und vom JFF-Institut für Medienpädagogik begleitet.

Beratungsorte und Zeiten: siehe www.stadtbuecherei-wuerzburg.de

Ältere Menschen fitt fürs Internet machen – neuer Kurs ab April 23

In der Bücherei in Veitshöchheim gibt es ab 18. April einen neuen Kurs für Senioren und Seniorinnen, die in die Welt des Internets einsteigen möchten. Es gibt auch die Möglichkeit sich Tablets auszuleihen.

Der vierwöchige Kurs der vom „Internet von Senioren für Senioren e.V.“ durchgeführt wird hat kleine Lerneinheiten mit geschulten Digital Lotsen die auf Anfänger:innen zugeschnitten sind. 

Hier gehts zur ausführlichen Ausschreibung mit Informationen zur Anmeldung.

Die SIM-Studie bildet als Querschnittsuntersuchung den aktuellen Medienumgang der älteren Generation unter gerontologischen Aspekten in Deutschland ab

Viele Aspekte unseres Alltags sind digital, von der privaten Kommunikation, über Informationen zum Tagesgeschehen bis hin zu Verwaltungsvorgängen und Terminvergaben. Diese weltweite Entwicklung hat einen weiteren Schub bekommen. Durch die pandemiebedingten Kontakteinschränkungen wurden in den vergangenen Monaten weitere Lebensbereiche auf die Schnelle digitalisiert. Arztbesuche per Videokonferenz, der Impfnachweis auf dem Smartphone und die Anmeldung für eine Veranstaltung oder nur der Besuch eines Cafés sind aktuelle Beispiele, hierzu ist nun oft ein Smartphone oder zumindest ein Online-Zugang notwendig.

Was sich für viele als selbstverständlicher Teil des Alltags darstellt, ist für diejenigen, die bislang wenig Berührung mit Technik hatten, durchaus eine Herausforderung. Auch Generationen, die bereits länger aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, können oft auf weniger technische Erfahrungen zurückgreifen. Es ist offensichtlich, dass der Megatrend Digitalisierung eines besonderen Blickes auf die ältere Generation bedarf und hierbei deren Perspektive berücksichtigt werden muss.

Die besondere Bedeutung dieser Thematik spiegelt sich auch im Achten Altersbericht der Bundesregierung wider. Dieses periodische Berichtswerk wurde 2018 mit der Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Seniorenpolitik unter den Bedingungen der Digitalisierung beauftragt und 2020 veröffentlicht. Die Sachverständigenkommission dokumentiert im Bericht „Ältere Menschen und Digitalisierung“ die aktuelle Situation und zeigt Optionen, welche Rolle die Digitalisierung in allen Lebensbereichen, vom Wohnen und der Quartiersentwicklung über soziale Beziehungen bis zur Mobilität und medizinischen Aspekten, einnehmen kann.

Vor diesem Hintergrund hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) — eine Kooperation der Medienanstalten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz — gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe Gerontologie der Universität Heidelberg und der Katholischen Hochschule Freiburg eine Studie zur Mediennutzung von älteren Personen aufgelegt. Mit der vorliegenden Studie „Senior*innen, Information, Medien“ (SIM) wird erstmals eine bundesweite Basisuntersuchung mit der Zielgruppe „Seniorinnen und Senioren“ zu dieser Thematik umgesetzt.

Die SIM-Studie bildet als Querschnittsuntersuchung den aktuellen Medienumgang älterer Personen in Deutschland ab und ergänzt diese Daten um die Perspektive der Alternsforschung.

SIM-Studie zum Download (PDF)

Hilfen für die Medienerziehung von Kindern und Enkeln

Screenshot der Seite baer.bayern.de

Das bayerische Landesjugendamt gibt neue Erziehungsratgeber für Eltern raus, die aber auch für Großeltern interessant sein können. Die Medienbriefe sind nach Alter gestaffelt und behandeln verschiedenste Themen von Fernsehen, Hörmedien, Digitalem Spielzeug, Spielen, E-Sport und vielem mehr. Es werden auch Gefahren oder Fachbergriffe wie Lootboxen erläutert.

Die Materialien stehen zum freien Download zur Verfügung und stellen sicherlich einen guten Einstieg ins Thema Medienerziehung dar.

 

Virtueller Erfahrungsort Digital Pakt mit vielen Infos

Corona hat durch vieles einen Strich gemacht. Aber dafür aus der Not auch neue Angebote geboren.

Eines ist der virtuelle Erfahrungsraum des Digital-Pakt-Alter der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V..

Eigentlich als Messestand geplant, wurde er jetzt mit vielen Informationen digitalisiert und steht allen Interessierten offen. Ein Besuch via Browser von Daheim aus lohnt sich in jedem Fall. Es gibt Tipps zu praktischen Apps rund um die Themen Soziale Integration, Wohnen, Gesundheit und Pflege, Nachbarschaft und Mobiltät. Die Seite richtet sich an ältere Menschen, die erste Schritte im digitalen Raum gehen. Es werden einige wenige aber nützliche Apps vorgestellt und auf die jeweiligen Infosseiten verlinkt. So entstand eine recht intuitive Website.

Screenshot der Seite „Mobilität“.