“Digital mobil im Alter” – Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen

Acht von zehn Ältere, die am 5.10.2020 auf eine Entdeckungsreise gegangen sind, haben das Projekt erfolgreich abgeschlossen.,

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Gestartet haben wir das Pilotprojekt am 5.10.2020 vor dem Hintergrund

Um heute in vollem Umfang am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, ist der kompetente Umgang mit digitalen Medien wichtig. Für ältere Menschen ist neben der Medienkompetenz auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten eine Grundvoraussetzung auf dem Weg in die digitale Gesellschaft.

und am 27.11.2020 mit der Rückgabe der Leihtablets abgeschlossen.

Dass das Pilotprojekt ein kleiner Beitrag sein kann, um der Vereinsamumg im Alter entgegen zu wirken, ist ein nicht unwichtiger Nebeneffekt. Dem Thema “Bedeutung von Einsamkeit im Alter und was Kommunen dagegen tun können” widmen sich zwei Berichte der Körber Stiftung und des Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung [1](Gem)einsame Stadt und Kommunale Innovation. Kommunen sind Schlüsselakteure in der Bekämpfung der Einsamkeit. Sie sind sich dieser Herausforderung bewusst, sie nehmen sie an und gestalten sie. Sie erproben innovative Kommunikationskonzepte, die auf ein lebendiges soziales Miteinander setzen.

Erfahrungen aus diesem Pilotprojekt werden die Basis für das Folgeprojekt “Digital mobil in Stadt und Landkreis Würzburg” werden.

Wie geht es nach dem Pilotprojekt “Digital mobil im Alter” weiter?

Es geht weiter: im Frühjahr 2021 wird das Folgeprojekt unter dem Titel “Digital mobil in Stadt und Landkreis Würzburg” gestartet.
Die Finanzierung der Leihtablets ist gesichert.

Wir erhielten am 14.11.2020 den entsprechenden Zuwendungsbescheid von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Nun geht es darum weitere Helferinnen und Helfer zu gewinnen. Dazu wird zum Besuch der laufenden Schulungen aus dem Pilotprojekt eingeladen. So können sich Interessierte ein Bild machen. Im Dezember wird es eine gemeinsame virtuelle Besprechung geben, um Detailfragen zu klären. Ab Januar 2021 werden dann die Helferinnen und Helfer Gelegenheit haben sich mit ZOOM vertraut zu machen. Parallel erfolgt die Entwicklung von Schulungsunterlagen für die zukünftigen Helferinnen und Helfer. Für die wird dann mit der Schulung im Februar 2021 begonnen, damit im März 2021 (spätestens) mit der 1. Staffel, die acht Wochen dauern wird, begonnen werden kann. Bei entsprechendem Bedarf können dann weitere Staffeln angeboten werden.

Um weitere Kommunen für ein derartiges Projekt zu gewinnen wird über verschiedene Organisationen, insbesondere aber über den Digital-Kompass Werbung gemacht und über das Projekt berichtet.

Pilotprojekt “Digital mobil im Alter”

Erfahrungsbericht nach fünf Wochen.

Mit zehn Kursteilnehmerinnen und Teilnehmern sind wir am 5.10.2020 gestartet. Am Ende der fünften Schulungswoche sind es immer noch acht Teilnehmende, die mit Eifer dabei sind.



Am 5.11.2020 waren am Vormittag fünf Teilnehmende gleichzeitig in unserem virtuellen Schulungsraum. Unsere Strategie, zuerst Sicherheit im Umgang mit ZOOM bei den Teilnehmenden zu erlangen, scheint gut zu sein. Durch die Funktion “Teilen” können die Helfer mitverfolgen, welche Schritte gemacht werden und wo es zu Problemen kommt. Dann können sie schnell und direkt Hilfestellung geben.

Die Schulung läuft noch bis zum 27.11.2020. Während der verbleibenden Zeit werden wir uns darauf konzentrieren, dass die Teilnehmenden Sicherheit und Selbständigkeit in der Anwendung der Apps erlangen.

Motto unserer Schulung:
Qualität geht vor Quantität!

Digitaler Stammtisch: Digitaler Nachlass – Spuren im Netz, Spuren für die Ewigkeit?

Wer hat Zugriff auf die Online-Konten bei Google, Facebook, dem E-Mail Anbieter oder bei Online-Banken? Im Todesfall müssen sich die Hinterbliebenen darüber meist erst mühsam einen Überblick verschaffen. Was man selbst tun kann und was Hinterbliebene beachten müssen, das wird im Rahmen eines kostenfreien Online-Vortrags erläutert.

Dieser Digitale Stammtisch war eine Hybrid-Veranstaltung , denn im Generationen-Zentrum Matthias Ehrenfried waren 5 Besucher und im virtuellen Vortragsraum (Plattform ZOOM) waren 25 Besucherinnen und Besucher. Der Referent Sven Schonhofen erläuterte zunächst was ein Digitaler Nachlass ist und ging dann auf die wichtigsten Punkte ein.

Was ist der „digitale Nachlass“?
Im Allgemeinen versteht man darunter: Die Gesamtheit des digitalen Vermögens, also die Gesamtheit der Rechtsverhältnisse des Erblassers im Zusammenhang mit informationstechnischen Systemen (einschließlich des gesamten elektronischen Datenbestandes)

Interessant , wir hatten eine Besucherin aus Wittstock/Dosse (liegt im Land Brandenburg und die B 19 geht dort auch lang), eine Reihe von Besucherinnen und Besuchern kamen aus NRW. Die haben durch Vernetzung mit der ZWAR-Gruppe Heiligenhaus von unsererm an gebot erfahren. Auch die Terminveröffentlichung auf der Webseite vom Digital-Kommpass dürfte einige a imiert haben, die Veranstaltung zu besuchen.

Pilotprojekt “Digital mobil im Alter”

Ein erster Erfahrungsbericht nach 2 Wochen Laufzeit.

Am 5.10.2020 hatten wir an zwei Gruppen (Teilnehmerzahl gemäß Corona-Vorgaben) ausgegeben und in einer 1 1/2 stündigen Präsenzveranstaltung die Basis für die Inbetriebnahme und das Aufladen erläutert. Ein kurzer Ausflug in Richtung ZOOM rundete die viel zu kurze Startveranstaltung ab.

Um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern jedmöglche Hilfestellung geben zu können, gibt es täglich, außer Samstag und Sonntag, zwei Übungsblöcke. Einmal von 11 bis 12 Uhr und einmal von 15 bis 16 Uhr. Teilnahme ist freiwillig. Zusätzlich wird eine täglich verfügbare telefonische Hotline angeboten. Die wird viel benutzt.

In dieser Phase des Projektes haben wir den Focus auf die sichere Bedienung von ZOOM gelegt. Dazu kamen einige Ausflüge in die Nutzung von Apps, wie z.B. DB-Navigator und Google-Map. Am Ende der zweiten Wochen haben wir uns dann mit dem internen Chat von ZOOM befasst.

Die obige Grafik gibt einen Überblick über die Aktivitäten und das bisher erreichte Ergebnis.

Um das Erfahrungswissen aus der Pilotphase zu dokumentieren wird ein Tagebuch geführt. Darin werden Ereignisse, Erkenntnisse und Gedanken festgehalten. Es stellt somit ein wichtiges Reservoir für die zukünftige Gestaltung derartiger Projekte dar.

Wir schreiben eine Fortsetzungsgeschichte

Eine Fortsetzungs- geschichte ist eine Geschichte, die man mit noch einem oder mehreren Menschen gemeinsam schreibt. Wenn man zusammen eine Fortsetzungsgeschichte schreiben möchte, dann geht das so: Einer denkt sich einen tollen Geschichtenanfang aus und schreibt ihn auf. Nun ist ein anderer an der Reihe und schreibt ein bisschen weiter. Dabei soll jede Fortsetzung so um die 600 Zeichen incl. Leerzeichen sein. Dann darf wieder ein anderer schreiben. Alle arbeiten gemeinsam an einer Geschichte, die spannend, traurig, lustig oder gruselig wird. Am Ende der Geschichte muss es eine Antwort geben, auf die Frage “Wie soll das enden?”

Die Reihenfolge, wer schreibt den nächsten Absatz wird beim virtuellen Stammtisch besprochen und festgelegt.

Hier die Geschichte:

Wie soll das enden?
Eine Sommergeschichte: Was geschah auf der Alten Mainbrücke?

Als ich am Sonntagabend mit unseren Gästen die Alte Mainbrücke in Würzburg besuchen wollte, standen wir vor einer Schranke und einer großen Leuchttafel, auf der zu lesen war: „Zur Zeit sind alle Plätze besetzt. Warten Sie bitte, Sie werden platziert.“ Oha, diese Redewendung kannte ich. Lange Jahre ist es her. In den wenigen Gaststätten der DDR wurde man mit solchen Worten empfangen. Auch in den USA, lange vor Trump, war das so üblich. Was sollten wir nun machen?

Während wir uns etwas ratlos anschauten, drängelte sich ein riesiger 150-Kilo-Glatzkopf ziemlich robust durch den Haufen der Wartenden, drückte die Schranke auf und brüllte den Aufsichtsmann in einem fremden Idiom [1]Bedeutet: eigentümliche Sprache, Sprechweise einer regional oder sozial abgegrenzten Gruppe an. Als der sich offensichtlich weigerte, versetzt ihm der Riese einen brutalen Faustschlag ins Gesicht. Sofort dringt eine kleine Gruppe von Leuten, die dem Schläger folgen, nach und setzen sich auf die Brückenbrüstung, wo bereits ein älteres Paar am Schoppen nippt. Auch hier wird der ruhig abwartende Mann, ein unscheinbarer Mitsechziger angebrüllt. Dann aber kommt alles anders.
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Fußnote

1 Bedeutet: eigentümliche Sprache, Sprechweise einer regional oder sozial abgegrenzten Gruppe

Digital mobil im Alter

Würzburg: Internetcafé „Von Senioren für Senioren“ bietet kostenfreie Ausleihe von Tablet-PCs und virtuelle Einführungs-Kurse an.

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„Digital mobil im Alter – Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren“ ist ein Projekt der Stiftung Digitale Chancen in Kooperation mit Telefónica O2. Ziel des Projektes ist es, älteren Menschen die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft zu ermöglichen.

Um heute in vollem Umfang am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, ist der kompetente Umgang mit digitalen Medien wichtig. Für ältere Menschen ist neben der Medienkompetenz auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten eine Grundvoraussetzung auf dem Weg in die digitale Gesellschaft. Mit dem Projekt „Digital mobil im Alter“ möchten wir sie dabei unterstützen, Kompetenzen im Umgang mit digitalen Anwendungen zu erwerben und dabei ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Leihe von Tablet-PCs
Im Rahmen des Projekts bekommen Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit, über einen Zeitraum von jeweils acht Wochen Tablet PCs, kostenfrei auszuprobieren und damit die vielfältigen Möglichkeiten des Internets zu erkunden.

Mithilfe eines niedrigschwelligen Zugangs zu mobilen Geräten sowie eines Begleitangebots zur Unterstützung bei der Nutzung können Senior*innen die Chancen mobiler Geräte für den Alltag aufgezeigt werden. Durch das praktische Ausprobieren können Berührungsängste mit der neuen Technik und dem Internet abgebaut werden.

Programmstart in Würzburg und Bewerbung
Das Programm startet am 5.10.20. Interessierte Ältere können sich ab sofort bei dem Verein
“Internet – Von Senioren für Senioren e.V.”
Unterer Kirchbergweg 34 a
97084 Würzburg
bewerben.
Telefonische Auskünfte erteilt Herbert Schmidt unter 0171 26 76 908.

Die Zeitung in der Pandemie

Blick hinter die Kulissen der Main-Post.

Andreas Kemper, Leitender Redakteur in der Chefredaktion der Mediengruppe Main-Post führte hinter die Kulissen der Main-Post. Sein Thema: Die Coronakrise stellt viele Bereiche unseres Lebens vor besondere Herausforderungen. Mit welchen nie dagewesenen Herausforderungen dabei die Mediengruppe Main-Post und ihre Redaktionen konfrontiert waren und sind, darüber hat er berichtet. Es ging um das exponentielle Wachstum in der Berichterstattung über das Virus gehen – von der Kurzmeldung bis zu Sonderseiten in wenigen Tagen – und auch um die Frage, warum Zeitungsdrucker kein Home-Office machen können.

Einen ersten Bericht gab es am 18..1.2020 Es folgte eine eindrucksweise Vorstellung von Berichten, die immer mehr Raum einnahmen. zu Ostern kam dann dieser eindrucksvolle Bericht auf der Titelseite.



Bischof Jung zelebriert die Karfreitagsmesse vor dem leeren Dom. Aber mehrere Tausend Gläubige folgten der Online-Übertragung.

Digitale Kompetenzen zu erwerben, ist unbedingt unerläßlich!

Sie zu erwerben, ist ohne Alternative! Sie gehören wie Lesen und Schreiben zur Grundlage des gesellschaftlichen Lebens.

Nur jeder dritte über 70-Jährige nutzte 2019 täglich das Internet, so eine Studie von ARD und ZDF. Mit der Corona-Krise hatte das plötzlich massive Folgen: Alleine zuhause und noch nicht einmal ein Videochat mit den Enkeln. Einige Projekte in NRW wollen das ändern – und kämpfen dabei selbst mit den Corona-Beschränkungen, zum Beispiel “Mouse Mobil” in Bocholt.

Im Rahmen der Berichterstattung von WDR 5 Morgenecho am 23.7.2020, hier als Podcast verfügbar,

wurden wir als Pilotprojekt bezeichnet. Zu hören ab Minute 2:15.

Statt eines “Internetlotsen” kommt bald ein Leih-Tablet zu den Senioren nach Hause. Ein Bote bringt es. Die Bedienung ist auch für Laien ganz einfach, denn alles ist voreingestellt. Bekommt der “Schüler” den Videoanruf seines “Internetlotsen” muss er nur den grünen Button für die Anrufannahme drücken. Über die Tabletkamera ist es dann so, als säßen beide nebeneinander am Computer oder Smartphone. Mit diesem neuen digitalen Angebot des Internetcafés “Von Senioren für Senioren” wird eine neue Ähra an Weiterbildungsmöglichkeiten eingeläutet.

Fünfzehnhundert Zeichen sind ein guter Wert

Wir hatten Torsten Schleicher zum Thema "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für gemeinnützige Organisation" zu Gast.


Während der Coronazeit haben wir vom Virtuellen Stammtisch gelernt, wie man erfolgreich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Dieses Erfahrungswissen wollten wir an möglichst viele weitergeben.

Dazu hatten wir Torsten Schleicher, den Redaktionsleiter Würzburg Stadt und Land der Mainpost eingeladen. Hocherfreut waren wir, dass er unkompliziert und schnell mit uns einen Termin vereinbart hat. Auf unsere Einladung hin kamen 17 Gäste aus Hamburg und Heilbronn sowie eine Reihe von Interessierten aus Stadt und Landkreis Würzburg.

Ein Teilnehmer vermerkte “Schade, dass von der eigentlichen Zielgruppe, nämlich den Vereinen und gemeinnützigen Organisationen, trotz entsprechender Einladung, niemand da ist”.

Wir haben den Vortrag von Torsten Schleicher und die anschließende Diskussion live auf Facebook übertragen.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für gemeinnützige OrganisationenAls Gast haben wir Torsten Schleicher, den Redaktionsleiter WürzburgStadt und Land der Mainpost, gewinnen können. Er gab wertvolle Tippsund Anregungen, wie gemeinnützige Organisationen ihr Engagementwirkungsvoll darstellen und ihren Bekanntheitsgrad verbessern können.

Gepostet von Herbert Schmidt am Dienstag, 14. Juli 2020


Die Besucherinnen und Besucher erhielten zunächst einen Einblick, wie die Lokalredaktion der Mainpost hier in Würzburg arbeitet. Es folgten Tipps wie so eine Pressemitteilung aufgebaut wird und wie lang sie sein sollte. “1.500 Zeichen inclusive Leerzeichen ist eine gute Länge” so Torsten Schleicher und eventuelle Bilder jeweils als separate Datei mitliefern, dabei darauf achten, dass es nicht “riesige” Bilddatein sind. Dann noch die Kontaktdaten nicht vergessen, mit Telefonnummer. Und ab per Email an die Lokalredaktion. Bitte auf keinen Fall als Papierversion, da erzeugt die Bearbeitung sehr viel Aufwand.